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Datum/Zeit
15.03.2017 - 16.03.2017
09:15 - 16:45 iCal

Veranstaltungsort
DWRO-consult gGmbH

Kategorien


Wir erfahren als Pädagogen/Eltern, dass weder gutes Zureden noch permanente Ermahnungen oder das Aufstellen
von Regeln allein geeignet sind, gewünschte Verhaltensänderungen zu erreichen. In keinem Bereich des Lehrens und
Lernens ist das Wissen um Nutzlosigkeit von Belehrungen und Bekehrungsversuchen deutlicher, als dort, wo es um
Wertorientierungen geht. Vieles, was wir lernen, lernen wir ganz bewusst, Vieles aber auch eher unbewusst. Verhaltensweisen,
Gewohnheiten, Einstellungen haben wir überwiegend nicht explizit gelernt, sondern implizit. Unbewusst
durch Imitation oder durch Orientierung an Modellen, die wir in Familie, Schule, Umfeld vorfinden. Implizite Lernergebnisse
sind stabiler als explizite, weil sie sich über einen längeren Zeitraum durch viele Impulse aufgebaut haben.
Das setzt ein Bewusstsein über die erstrebenswerten Lernziele (Wertorientierungen) voraus. Was sind taugliche
Tugenden? Was sind untaugliche Tugenden? Welches Benehmen ist erwünscht und welches Verhalten wollen wir den
jungen Menschen nicht durchgehen lassen?
Mit welchen Methoden und Strukturen lassen sich diese Ziele umsetzen? Die Ausbildungsreihe verbindet theoretische
Hintergründe und praktische Methodenanwendung. Sie ist praxis- und selbsterfahrungsbezogen angelegt. Es werden
konfrontative Interventionsstrategien trainiert und somit selbst erfahren. Die Selbsterfahrung bringt den Teilnehmerinnen
und Teilnehmern mehr Sicherheit im Umgang mit gewaltaffinen und grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen.
Es ist erwünscht, die Methoden bereits während der Qualifizierung im Alltag umzusetzen.

Bookings

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